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Warum man für Kinder schon früh Geld zurücklegen sollte

Geht es um die Geldanlage für den Nachwuchs, so sollte man sich schon recht früh für eine Sparform entscheiden - je länger nämlich Geld gespart wird, umso höher fällt am Ende der Gewinn aus.

Zinsvergleich durchführen

Wird gleich nach der Geburt des Kindes ein Sparkonto eröffnet, damit man für die Ausbildung oder den Führerschein sparen kann, um den Nachwuchs finanziell unter die Arme greifen zu können, so sollte man sich natürlich mit den angebotenen Zinssätzen befassen. Derzeit bieten die Banken Zinssätze an, die weit unter 1,0 Prozent liegen. Das Tagesgeldkonto, das als klassisches Sparkonto gesehen werden kann, ist somit - vor allem dann, wenn man langfristig Geld anlegen will - komplett ungeeignet. Es geht also nicht nur darum, ab wann gespart wird, sondern auch, für welche Geldanlage macht sich entscheidet.

Sind ETFs eine Alternative?

Haben die Großeltern vor wenigen Jahren noch 50 Euro im Kuvert überreicht, so wurde der Betrag auf das Sparbuch gelegt. Nebenbei haben die Eltern den Banksparplan mit monatlichen Einzahlungen bedient. Heute sind beide Sparformen nicht mehr empfehlenswert. Die Niedrigzinspolitik hat diese traditionellen Veranlagungen unattraktiv gemacht. Zinssätze, die sich unter 1,0 Prozent bewegen, sorgen am Ende nämlich nur für den realen Geldwertverlust. Das ist auch der Grund, warum sich in den letzten Jahren auch sicherheitsorientierte Anleger nach Alternativen umgesehen haben. In den Vordergrund ist der Fondssparplan gerückt. In diesem Fall wird ein monatlicher Betrag einbezahlt, der sodann in einen Fonds fließt. Empfehlenswert sind hier passiv gemanagte Fonds (ETFs), da hier keine Verwaltungsgebühren anfallen. Des Weiteren ist das Risiko gering, weil ein ETF einen Index nachbildet - es wird somit nicht direkt in Unternehmen oder Edelmetalle investiert.

Eltern sind bis zum 18. Lebensjahr die Vermögensverwalter

Wurde die Geldanlage auf den Namen des Kindes eröffnet, so müssen die Eltern spezielle Bedingungen berücksichtigen. Beispielsweise darf das Consors Junior Depot von den Eltern eröffnet wie verwaltet werden, jedoch gehört das Geld dem Nachwuchs - ist das Kind volljährig, so darf es über die angesparte Summe verfügen. Ist am Ende eine stattliche Summe herangewachsen, so kann ein Auszahlplan vereinbart werden, sodass das Ersparte nur in Raten zur Verfügung steht - so wird verhindert, dass der Nachwuchs das Geld auf einen Schlag ausgibt.